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Der beste Tischtennisgriff der Welt? – RESONANT
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Der beste Tischtennisgriff der Welt?

Der beste Tischtennisgriff der Welt?

Eine bewusst provokante Frage. Und eine, die wir nicht selbst beantworten wollen.

Während sich Hölzer, Faserverbundwerkstoffe und Schlägerkonstruktionen im Tischtennis ständig weiterentwickelt haben, ist das grundlegende Prinzip des Griffs seit Jahrzehnten nahezu unverändert geblieben. Wir haben deshalb beschlossen, genau dort anzusetzen. Nicht mit einer neuen Farbe. Nicht mit einer weiteren Variante einer bekannten Griffform. Sondern mit einer anderen Art, einen Tischtennisgriff zu bauen.

Das Ergebnis ist eine neue RESONANT-Griffkonstruktion, die das Schlägerblatt im Griffbereich umschliesst. Für dieses Konstruktionsprinzip haben wir eine Patentanmeldung eingereicht.

Warum einen Tischtennisgriff neu konstruieren?

Die traditionelle Konstruktion ist relativ einfach: Das Schlägerblatt reicht bis in den Griff hinein. Auf Ober- und Unterseite werden zwei Griffschalen aufgeklebt. Danach werden Griffschalen und Schlägerblatt gemeinsam bearbeitet, bis die gewünschte Griffform entsteht. Das funktioniert und wird seit Jahrzehnten so gemacht. Es bringt aber auch eine konstruktive Einschränkung mit sich: Die Geometrie des Griffs muss gemeinsam mit der Struktur des Schlägerblatts geformt werden.

Ein Tischtennisholz besteht aus mehreren Schichten. Diese können unterschiedliche Härten und Eigenschaften haben. Bei Composite-Hölzern kommen zusätzlich Carbon- oder andere Faserwerkstoffe hinzu. Genau diese Schichten können bei einer traditionellen Konstruktion an den Seiten des Griffs freiliegen. Und dort liegt die Hand.

Wir bauen den Griff um das Holz herum

Unser neues RESONANT-System geht deshalb einen anderen Weg. Wir kleben nicht einfach zwei Griffschalen auf das Schlägerblatt. Wir bauen den Griff um das Schlägerblatt herum.

Im Griffbereich umschliesst das Griffmaterial die Struktur des Schlägerblatts auch seitlich. Die verschiedenen Schichten des Blattes liegen dadurch nicht mehr direkt an den Seiten des Griffs frei. Das klingt zunächst nach einer kleinen konstruktiven Veränderung. Für die Gestaltung des Griffs macht es jedoch einen grossen Unterschied.

Links: neue umschliessende Griffkonstruktion. Rechts: traditionelle Konstruktion.

Ein Griff, den wir als Griff formen können

Das war eines unserer wichtigsten Ziele. Bei der neuen Konstruktion können wir zuerst definieren, welche äussere Geometrie wir für die Hand haben möchten. Erst danach wird festgelegt, wie das Schlägerblatt innerhalb des Griffs aufgenommen wird. Dadurch können Rundungen und Übergänge wesentlich freier gestaltet werden, unabhängig davon, welche Furniere oder Verbundwerkstoffe sich im Schlägerblatt befinden.

Die Hand liegt auf einer möglichst durchgehenden Oberfläche des für den Griff gewählten Holzes und nicht auf einer Abfolge unterschiedlich harter Schichten. Das ermöglicht uns, den Griff sehr gleichmässig und weich zu formen. Smooth ist tatsächlich das Wort, mit dem wir das gewünschte Gefühl am besten beschreiben würden.

Die Grundgeometrie wird digital definiert und präzise auf der CNC gefertigt. Zusammenbau, Formgebung und Endbearbeitung erfolgen anschliessend von Hand.

Besonders interessant bei dicken Hölzern

Die neue Konstruktion gibt uns auch bei ungewöhnlichen Schlägeraufbauten mehr Freiheit. Ein gutes Beispiel sind dicke Hölzer mit Balsakern. Balsa ist extrem leicht, gleichzeitig aber weich und empfindlich. Bei einer traditionellen Konstruktion kann eine starke Verrundung des Griffs dazu führen, dass dieses weiche Kernmaterial im Griffbereich freigelegt wird.

Wenn der Griff das Schlägerblatt umschliesst, können wir diesen Bereich schützen und gleichzeitig die äussere Griffgeometrie freier gestalten. So können wir auch bei dicken oder empfindlichen Schlägeraufbauten die gewünschte Griffgeometrie realisieren.

Nicht nur eine einzige Griffform

Das Konzept ist nicht auf unseren neuen konkaven Griff beschränkt. Auf derselben konstruktiven Grundlage können wir konkave, gerade, anatomische oder individuell angepasste Griffgeometrien entwickeln. Das Prinzip lässt sich auf sehr unterschiedliche Griffformen übertragen. 

Unser Ziel ist deshalb nicht, einen Griff zu entwickeln, der für jeden Spieler perfekt sein soll. Unser Ziel ist, einen Griff möglichst unabhängig von der Konstruktion des Schlägerblatts so gestalten zu können, wie wir ihn für die Hand haben möchten.

Holz, Gewicht und Design nach Wunsch

Die neue Konstruktion eröffnet gleichzeitig neue Möglichkeiten bei der Individualisierung. Für den Griff stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung. Dadurch lassen sich sehr schlichte Griffe ebenso realisieren wie Kombinationen mit Kontrasten, Linien und unterschiedlichen Hölzern.

Die Materialwahl beeinflusst jedoch nicht nur die Optik. Unterschiedliche Holzarten haben unterschiedliche Dichten und damit auch ein unterschiedliches Gewicht. Zusätzlich können wir den inneren Aufbau des Griffs anpassen und gezielt mehr oder weniger Material entfernen. So lässt sich das Gewicht des Griffs innerhalb bestimmter Grenzen beeinflussen und damit auch die Balance des gesamten Schlägers.

Holzart, Materialkombination, Gewicht und Design können somit auf den jeweiligen Spieler und das gewünschte Schlägergefühl abgestimmt werden. Wer einen individuellen Griff möchte, kann uns direkt kontaktieren. Gemeinsam legen wir Holzart, Kombination und Gestaltung fest.

Verschiedene Hölzer, unterschiedliche Gewichte, individuelle Gestaltung.

Und wie fühlt er sich an?

Am Ende sind Konstruktion, CNC-Fertigung und Materialwahl nur Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, wie sich der Griff in der Hand anfühlt.

Die ersten Rückmeldungen von Wettkampfspielern waren sehr positiv. Unser neuer konkaver Griff wird als besonders natürlich und angenehm beschrieben. Einige Spieler haben uns sogar gesagt, es sei der beste Griff, den sie bisher gespielt haben!

Besonders interessant ist dabei eine Rückmeldung, die wir mehrfach erhalten haben: Nach kurzer Zeit nimmt man den Griff kaum noch wahr. Die Hand findet ihre Position ganz selbstverständlich, ohne dass man während des Spiels über den Griff nachdenken muss. Genau das wollten wir erreichen.

Wir haben die Spieler nicht gefragt, ob dies der beste Tischtennisgriff der Welt ist. Wir haben ihnen einfach den Schläger in die Hand gegeben.

Hainbuche mit Griffabschluss aus Ebenholz, eine von vielen möglichen Holzkombinationen.

Patent pending

Wir haben nicht einfach die Form eines bestehenden Tischtennisgriffs verändert. Wir haben verändert, wie Griff und Schlägerblatt konstruktiv miteinander verbunden werden. Für dieses neue Konstruktionsprinzip haben wir eine Patentanmeldung eingereicht. Der Kern besteht darin, dass der Griff das Schlägerblatt im Griffbereich im Wesentlichen umschliesst. 

Ist es der beste Tischtennisgriff der Welt? Das wollen wir nicht für dich entscheiden. Probier ihn aus. Und entscheide selbst!

Alle RESONANT Hölzer werden ab sofort mit der neuen Griffkonstruktion gefertigt. Individuelle Holz- und Designkombinationen sind auf Anfrage erhältlich. Für weitere Informationen, individuelle Wünsche und Preise: Schreib uns eine E-Mail.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet den neuen RESONANT-Griff von einem herkömmlichen Tischtennisgriff?
Bei einer traditionellen Konstruktion werden zwei Griffschalen auf Ober- und Unterseite des Schlägerblatts geklebt. Beim neuen RESONANT-System umschliesst der Griff das Schlägerblatt im Griffbereich auch seitlich.

Was bringt das dem Spieler?
Der Griff kann aus einer durchgehenden Holzoberfläche geformt und sehr gleichmässig bearbeitet werden. Bei traditionellen Griffen treffen seitlich Schichten mit unterschiedlichen Härten aufeinander, die sich auch unterschiedlich abnutzen können. So entsteht bei unserem Griff eine homogene, fliessende Oberfläche ohne spürbare Übergänge.

Wird der Griff von Hand hergestellt?
Teilweise. Die Grundgeometrie wird präzise auf der CNC gefertigt. Zusammenbau, Formgebung und Endbearbeitung erfolgen von Hand.

Kann ich Holz und Design meines Griffs auswählen?
Ja. Je nach Modell können verschiedene Holzarten mit unterschiedlicher Farbe, Struktur und Gewicht kombiniert werden. Für individuelle Möglichkeiten und Preise kannst du uns direkt kontaktieren.

Gibt es den neuen Griff nur konkav?
Nein. Das Konstruktionsprinzip eignet sich für konkave, gerade, anatomische und Penhold-Griffe. Auch individuelle Griffgeometrien oder die Nachbildung eines gewünschten Griffs sind möglich.

Ist der neue Griff patentiert?
Für das neue Konstruktionsprinzip wurde eine Patentanmeldung eingereicht. Das System ist daher patent pending.